Ki Teze
Lieber Leser,
die dieswöchige Sidra schließt mit der "Paraschat Sachor" ab, in der auf den heimtückischen Angriff Amaleks auf die Israeliten kurz nach deren Auszug aus Ägypten Bezug genommen wird. Dieser Absatz wird im Laufe des jüdischen Jahres noch ein zweites Mal in der Synagoge vorgetragen, und zwar am "Schabbat Sachor" dem Schabbat vor Purim.
Mehreren traditionellen Ansichten zufolge ist diese Vorlesung von "Paraschat Sachor" vor Purim eine direkte Tora-Vorschrift; denn darin enthalten ist das positive Gebot, dessen eingedenk zu bleiben, was Amalek getan hat. Zudem ist hiermit noch ein negatives Gebot verbunden, nämlich: "Vergiss es nicht"; und darauf berufen sich die Ansichten all derjenigen, die auch den Frauen das Anhören dieses Absatzes zur Pflicht machen. Aus alledem kann man sofort entnehmen, wie überaus wichtig diese Mizwa ist: Jeder einzelne ist verpflichtet, sie einzuhalten.
Schabbat Schalom
Ja, das Leben ist wirklich ein Klassenzimmer, aber Du musst nicht immer der Schüler sein!
Es war der erste Schultag. Während der großen Pause tauschten die Mädchen der sechsten Klasse aufgeregt ihre Erlebnisse während des Ferienlagers aus. Leah, Nechama und Rina wurden während des Ferienlagers gute Freundinnen.
In unserer Parascha erlaubt die Tora einem Mann sich von seiner Frau scheiden zu lassen, wenn sie „in seinen Augen keine Gunst mehr findet“. Unsere Weisen waren unterschiedlicher Meinung, unter welchen Umständen ein Mann tatsächlich von dieser Option Gebrauch machen darf.
Im Buch Genesis steht, wir seien die Herrscher über die Erde. Aber was heißt das? In der übrigen Tora wird “Herrschaft” genau definiert und begrenzt.
Der grundsätzliche Ablauf einer jüdischen Scheidung - beiderseitiges Einvernehmen, das Dokument, die Zeremonie, und die Folgen.
Wenn G-tt „vollkommen“ ist, so wie es das Judentum sagt, was bewegte ihn dazu, die Welt zu erschaffen? Welchen Mangel wollte er ausgleichen?
Elul: Alle bereiteten sich auf Jom Tow vor, und der „Duft“ der hohen Feiertage lag bereits in der Luft. Die Marktstände waren voll mit Waren aller Art, darunter auch die besonderen Früchte, die man traditionell an Rosch Haschana isst, zum Beispiel Granatäpfel.